Das neue Programm von Anka Zink:
"Sexy ist was anderes"- Fummeln war früher, heute ist twittern

Premiere am 1.September im Kölner Senftöpfchen

Haben sie noch ein Leben in „realtime“, oder findet ihre private und berufliche Realität eher digital statt? Was früher „Familie“ hieß, buchstabiert sich inzwischen längst Communitie. Statt zum Klatsch im Treppenhaus, klicken wir uns in Chatrooms ein. Wer nervt, wird einfach
per Mausklick gelöscht. Sauber, geräuschlos und kostenneutral.
Welch schöne neue Beziehungswelt! Digital und unverbindlich.

„Sexy ist was anderes“ ist ein unterhaltsamer Exkurs über
Fluch und Segen der modernen Kommunikationsgesellschaft. Für klassische Mitmenschlichkeit ist keine Zeit mehr, weil uns die elektronische Gerätewelt als ihre Bedienstete auf Trapp hält.
Mit Highspeed geht’s per Joystick durch die Kinderzimmer der Generation Spielkonsole. „Digitale Natives“ frönen dem
Cyber-Petting mit Twitter-Wesen und „adden“ sich eine synthetische Feundschaftssippe zusammen. Der Best-ager debattiert nicht über Kukident, sondern fachsimpelt über die brandneuen Apps seines IPad.
Das Familienmodell Vater+Mutter+Kind ist digital vom Handy bis zum sprechenden Staubsauger komplett vernetzt, kann persönlich aber immer weniger miteinander anfangen.

Das neue Programm von Anka Zink lädt alle Bewohner der internetten Hausgemeinschaft (lat. Familia) zum gemeinsamen Plausch am virtuellen Herdfeuer. Loggen auch sie sich ein! Wir zeigen ihnen den Weg zur Escapetaste.





Kommen Sie mir nicht mit Griechenland! Da frag ich Sie mal: Haben Sie denn keine Schulden? Ich meine jetzt nicht Girokonto überziehen, den Kreditkartendispo schön ausnutzen, die Eltern oder Großeltern durch Beleihung („Das kriegt ihr nächsten Monat sofort zurühück!“) an der Reise nach Übersee oder am neuen Traumauto („Den krieg ich nie wieder soooo billig!“) teilhaben lassen, größere Handwerkerrechnungen und Möbelraten nicht pünktlich zu bezahlen......das könnte euch so passen. Genau davon rede ich!!!!! Was das für ein Beispiel gibt für unsere Kinder, und für bestimmt Regierungschefs. Meine inflationsgeschädigte Oma, hat sich bekreuzigt als meine Eltern die erste Nachkriegswohnungsausstattung auf Pump von Onkel Heiner angeschafft haben. Ich selbst lernte als Kredit auf die Zukunft geben das Stipendium kennen. Gut, mit Soziologie hatte ich beruflich dann nichts am Hut. Jetzt mein Neffe, 14 Jahre und Gymnasiast, hat von der Mamma sein eigenes Girokonto, vom Pappa eine Kid-Credit-Card und von mir ein kleines Aktiendepot mit todsicheren Papieren: Elfprozentige griechische Anleihen! Die waren gerade günstig zu haben, weil ich einen guten Draht zur Deutschen Bank habe. Wenn mein Neffe nicht lernt seinen Finanzen ordentlich zu verwalten, dann droht ihm die Privatinsolvenz noch vor dem Abi. Sowas nenn ich moderne Kinder-Finanzerziehung.
Fragt der Fernsehmoderator den erfolgreichen Quizgast, was er mit der gewonnene Million machen will? Sagt der: Meine ‚Schulden abzahlen. Ja, sagt der Moderator, und mit dem Rest? Na, sagt der Kandidat, den Rest muss ich eben weiter abstottern.

Eure Anka

Gesicht zeigen! Anka Zink ist jetzt auf Facebook zu erreichen! Mal gucken, was bei rum kommt...

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